jonny goes to england

Review: The good shepherd (a.k.a. the long shepherd)

Posted in London by jonny on February 28th, 2007

Ich war “The good shepherd” schauen. Der Film, unter der Regie von Robert de Niro und mit Matt Damon und Angelina Jolie als Hauptdarsteller, beschreibt die ersten 20 Jahre der Gründung der CIA in Amerika … oder so. Der folgende Text enthält Spoilers, aber keine Angst, der Film ist so langweilig, dass ihr die kritischen Stellen warscheinlich verpasst und entweder schläft oder euch Gedanken darüber macht, ob die integrierten Getränkehalter im Kinositz standartisierte Grössen besitzen.
Matt Damon verspielt den verklemmten Yale-Student Edward Wilson, der unter dem Einfluss der Geheimorganisation Skulls&Bones in die Welt der Geheimdienste eintritt. Angelina Jolie übernimmt die Rolle der miserable Ehefrau von Edward. Der Film springt hin und her zwischen den 40iger Jahren als er langsam zum Spion rekrutiert wird und den 60iger Jahren wo er versucht, ohne den Zuschauern den Grund zu erklären, den Aufnahme-Ort eines mysteriösen Videotapes ausfindig zu machen.
Das ganze ist bis aufs extreme Gestreck mit sinnlosen Dialogen und unverständlichen Nebenstories. Fazit, hinter dem Video steckt Edwards eigener Sohn, welcher jetzt schon tief im Geheimdienstdreck steckt und sich noch obendrauf in eine kongolesische Gegenspionin verliebt hat (wieso jetzt alle plötzlich im Kongo sind ist nicht klar). Wie auch immer, Edward tötet die zukünftige Braut seines Sohnes, zerstört die Ehe mit seiner depressiven Gattin und realisiert was er schon von anfang an wusste, nämlich dass er ein totaler Loser ist.

Das ganze ging 3 Stunden und ich wartete ab Minute 60 in Sehnsucht auf die Toiletten-Pause. Bei Minute 175 realisierte ich, dass englische Kinos keine Pause machen und ich ummensunscht den Film mit Extra-Druck genossen habe.

“That’s so european”

Posted in London by jonny on February 28th, 2007

Wenn Engländer von “Europa” sprechen, meinen Sie nicht sich selbst. Ich habe zwar den Kontext vergessen, aber auf eine Erklärung von mir kam die Antwort “Oh, that’s so european.“… heh wtf!

“AM or PM?”

Posted in London by jonny on February 28th, 2007

Hmmm… wieso benutzen Enländer keine 24-Stundenuhr ? Das ist einwenig mühsam. Selbst jetzt weiss ich nicht was 12am bedeutet.
Eine AM/PM Repräsentation benötigt folgende Definitionen:

  • Was bedeutet AM, was bedeutet PM
  • Was bedeutet Mitternacht hinsichtlich AM/PM
  • Was bedeutet Mittag hinsichtlich AM/PM

Eine 24-Stundenuhr benötigt nur 1 Definition, nämlich “Wann ist Mitternacht?”.
Dann kommt noch hinzu, dass bei jeder Verabredung noch die (manchmal absurde Frage) gehört: “AM or PM?“. Nein, ich will dich nicht 3 Uhr nachts sehen, heh :-P

Slang Quiz

Posted in London by jonny on February 25th, 2007

Wieviel könnt ihr spontan übersetzen?

gob, booshank, minger, skiver, yob, shuksha, init, knob, banjaxed, nonce, miffed, ramped. :-P

Camera Count

Posted in London, QMUL by jonny on February 24th, 2007

Eigentlich wollte ich heute alle Kameras die ich auf meinem Weg von meinem Haus bis zum DCS Department antreffe fotografieren. Doch da jetzt schonwieder der herrliche Nieselregen eingesetzt hat, werde ich diese Idee ein andermal umsetzen. Aber ich kann euch die Pointe schon jetzt verraten: Auf meinem 5 Minuten Weg werde ich täglich von 18 Kameras gefilmt (und ein paar habe ich bestimmt übersehen).

Lunch, bla bla, etc.

Posted in QMUL by jonny on February 24th, 2007

Hmm was gibts neues:

Gestern hatten wir unsere semantic web presentation. Diese zählte jedoch nur sehr wenig (5%) und es war somit nicht viel Aufwand diese Vorzubereiten. Wir mussten eine Ontology auf den Netz suchen und den Zweck erklären und in Description Logic übersetzen.
In Specification&Verification haben wir nächsten Mittwuch einen Abgabetermin der nächsten Arbeit.. und über das Wochenende sind die DCS computer offline aufgrund neuer Netzinstallationen, was bedeutet, dass wir keinen Zugriff haben auf den Theorem prover (auf Linux will er nicht funktionieren…) was wiederum bedeutet, dass ich jetzt nicht daran arbeiten kann :) ..Die Aufgabe besteht darin eine Spezifikation einer Matrixmultiplikation zu schreiben (was relativ einfach war) und dann zu beweisen, dass diese auch wirklich funktioniert. Das scheint momentan sehr schwierig zu sein und keiner von uns hat es bis jetzt hingekriegt… hmmm.

Mit meiner Masterarbeit läuft es sehr gut. Am Dienstag hatte ich ein Treffen mit meinem Supervisor. Ich hab ihm schon einwenig gezeigt, was ich für die Arbeit programmiert habe. Er war begeistert, dass ich ocaml (eine Programmiersprache) verwende und hat mich dem head von der logic&semantics research gruppe vorgestellt (da diese Gruppe alle ihre tools in ocaml schreibt).. dieser Typ ist vielleicht 35 jahre alt, ein ziemliches Ränzlein, kaputte Zähne und generell Ungepflegt aber ein netter Typ :) .. er hat mich zum Lunch mit seiner Gruppe nächste Woche eingeladen “just to have a chat, just for fun”.

Vorgestern ging ich noch meine originalen (beglaubigten) Dokumente von meiner Masterarbeit abholen .. ich dachte, dass das evtl. ewig geht oder gar nicht möglich ist, bis die in ihrem “puff” meine Anmeldung gefunden haben. Doch weit gefehlt .. 1 Handgriff und meine Anmeldung lag auf dem Tisch (wobei man bedenken muss, dass ich auf dem Admissions Office war für ganz Queen Mary, nicht nur Computer Science!).

Chinese Goodies

Posted in London, QMUL, food by jonny on February 20th, 2007

Hmm.. heute habe ich ein paar chinesische Spezalitäten bekommen. Hier ein paar Eindrücke:

Das sei “beef”:

Das hier sei “mushrooms”:

Dieses hier musste ich zwangsweise direkt probieren da er/es/sie “delicious” sei… aber ich könnt euch nicht vorstellen was für ein Geruch das Teil verbreitete als die Packung offen war. Wenn ich den Geruch beschreiben müsste: 2 Wochen verweste Maus unter einem Sofa + ganz üble Thunfishdose:

Für meinen Geschmack unessbar, aber die Geste finde ich natürlich sehr nett :)

Hot Fuzz and Guys and Dolls

Posted in London by jonny on February 18th, 2007

Diese Woche sah ich einen sehr …. komischen Film mit Titel “Hot Fuzz”. Ich weiss nicht, ob dieser auch in der Schweiz anlaufen wird oder nicht. Eine kurze Zusammenfassung (ohne Spoiler): Ein Polizist in London der 400% bessere Verhaftungs-Raten hat als alle anderen Cops wird in ein kleines Dorf versetzt, wo er Officer sein “darf”. Das Dorf in England gewann in diesem Jahr den Titel “Safest Village in the Country”. Der arme Polizist, der sich Tag ein Tag aus Action und Mord gewohnt war muss sich jetzt plötzlich um ausgerissene Schwäne kümmern. Doch allmählich entpuppt sich hinter Fassade von “the safest village in the country” eine Verschwörung; die Mordrate ist die kleineste im ganzen Land, die Unfallsrate ist jedoch extrem hoch … alle Menschen die auf irgendeiner Weise mit der Veränderung des Dorfes etwas zu tun haben sterben unter misteriösen Umständen.
Was ganz gemächlich anfängt endet mit erstaunlich viel Blut und sehr vielen Waffen! yehaw :)
Hier der Trailer:


Gestern war ich noch im Piccadilly Theatre um das Musical “Guys and Dolls” zu sehen. Es ist sehr zu empfehlen! Unter anderen berühmten Schauspielern ist der Hauptdarsteller Don Johnson (bekannt von “Nash Bridges” und “Miami Vice”). Er kann erstaunlich gut singen und tanzen …

ps: happy new year. gestern war chinese new year.. wir wechselten somit vom pig year zum dog year ..heh…

MSc project

Posted in QMUL by jonny on February 17th, 2007

Mir ist aufgefallen, dass ich mein MSc Projekt gar nicht wirklich beschrieben habe. Deshalb versuche ich es hier, in verschiedenen Tiefen, zu erklären :)

Simple&Easy. Es ist interessant herauszufinden, ob ein Computer Programm, welches vertrauliche Daten (Addressen, Passwörter, Kontostände, Krankengeschichte, etc.) beinhaltet, ein Leck besitzt, welches diese Daten nach “Aussen” (z.b. darstellen auf einen Monitor oder so) fliessen lässt. Somit würde dieses Programm als unsicher gelten. Meine Arbeit besteht darin, automatisch herauszufinden, wieviel geheime Information von einem Programm maximal nach “Aussen”, für einen Beobachter sichtbar, fliessen kann.

Medium. In meiner Arbeit geht es darum, den Informations Fluss von “High security” Variablen zu “Low security” Variablen quantitativ mittels Informations Theorie und Programm Analyse zu untersuchen. Die Theorie, welche mein Supervisor entwickelt hat, kann (mit gewissen Einschränkungen) statisch sagen, wieviel Bits an geheimer Information nach der Ausführung des Programms maximal für einen Angreifer sichtbar sind. Als Beispiel könnte man sich ein Bankomat vorstellen. Wenn jemand den PIN Code nicht weiss, dann kann er trotzdem versuchen diesen zu erraten. Wenn der PIN falsch war, dann teilt der Bankomat das mit einer Fehlermeldung mit. Diese Mitteilung sagt, wenn auch nur sehr wenig, etwas über das Passwort aus, nähmlich, dass es nicht jenes ist welches der Angreifer soeben verwendet hat. Dieses Informationsleck ist jedoch nicht schlimm, da der Raum an möglichen Passwörtern relativ gross ist. Dasselbe gilt natürlich für jede Passwortabfrage.

Advanced (mit der Annahme, dass die zwei Paraphen oben gelesen wurden). Nehmen wir an, dass im folgenden Programm “h” für high security steht und “x” für low security. Die Variable “h” ist gleichmässig über {0, 1, 2, 3} verteilt.

if(h < 2) {
if(h == 0) x = 0; else x = 1;
} else {
if(h == 2) x = 2; else x = 3;
}

Wieviel Information fliesst von “h” nach “x” ? Man kann annehmen, dass der If-Guard 1-Bit leaked. Somit sind in der then-branch noch {0, 1} möglich und in der else-branch {2, 3}. “h == 0″ und “h == 2″ leaken somit je 1/4 * log(4) + 3/4 * log(4/3) = 0.8113. Zusammen mit dem 1-Bit leak ergibt das: 1 + 0.8113 + 0.8113 = 2.623. Somit verrät dieses Programm alles was in “h” steckt an “x”.

Hard.

Meeting, Valentines

Posted in London, QMUL by jonny on February 14th, 2007

Am Montag hatte ich ein treffen mit meinem Supervisor. Ich habe nun meine Master arbeit angefangen (eigentlich fängt man diese im .. April an). Zudem haben wir über Ph.D funding gesprochen. Die Uni hat für das CS department 10 vollbezahlte Stipendien (Studienkosten + £14,500 für Lebenskosten pro Jahr). Wenn ich so eines erhalten will, muss ich ihm zeigen, dass ich auch noch was anderes als gut programmieren kann :)… wir haben uns nun auf folgendes geeinigt: Er gab mir sein neuestes Paper mit Code-Beispielen und zugehörigen mathematischer Analysen. Ich muss nun ähnliche Code Beispiele mir ausdenken und seine Analyse darauf (auf Papier) umsetzen. Wenn ich das kann, dann “sieht es gut aus”. Wer das Paper nachlesen will, hier (danach auf “this paper” clicken. Ja das ist absichtlich, dass ich es nicht direkt “hotlinke” ;) .. ) gibts ein PDF. In etwa zwei Wochen muss ich ihm meine Beispiele abliefern … oj oj oj :)

Mein Gott … Valentines Tag in UK ist ja echt gehyped. Wer V-Day in UK vergisst ist entweder Blind oder Tot (und falls Blind & in einer Beziehung, dann warscheinlich spätestens Tot am Abend).