jonny goes to england

London & co

Archive for November 2006

Nigerian Dinner, Plagiarism & Polonium-210

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Gestern hatten wir das nigerianische Nachtessen. Dabei waren Stuart, Anuruddha, Jayshree, Tinuade, Aongli, Hannah, Coco, Liz und noch ein paar wo ich die Namen vergessen habe. Tinu und Aongli haben gekocht. Es gab gebratene Poulet-Schenkel, unglaublich scharfen Jollof Rice (Reis und Chilli), gebratene Bananenstücke die wie Kartoffeln geschmeckt haben, eine Art Kohlsalat (coleslaw) mit Ei, Eba hergestellt aus Manoik, welches man Garri nennt (heh?!) und eine nigerianische “Suppe” namens Egusi. Eine “Suppe” in Nigeria ist jedoch eher eine dickflüssige Pappe aus zerstampften Melonen-Samen, crayfish (?), Spinat, Chilli und Poulet.

Neben all den Chinesen, Nigerianern und Indern war ich natürlich der Schwächste in Sachen scharfem Essen. Jemand (der das letzte mal dabei war) hat mich gefragt did you bring your own towel this time?

Fotos habe ich leider nicht gemacht 😦 ..

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Vorher hatten wir gerade einen Workshop zum Thema plagiarism. Dabei handelte es sich warscheinlich um die normale Angstmacherei, die es bei diesen lectures zum Thema Plagiat zu hören gibt. Was mich jedoch sehr erstaunt hatte sind die Statistiken .. letztes Jahr wurden 189 Studenten gefasst, dabei alleine 21 von meinem Department! Jedoch wurde bis jetzt nur ein Student komplett von der Uni ausgeschlossen .. alle andern sind halt mit 0 Punkten durch den Kurs gekommen.

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Das Semester dauert noch genau 15 Tage. Am 19. Dezember werde ich mit British Airways von Heathrow nach Basel fliegen. Während dem Flug versuche ich möglichst nicht zu atmen.

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Written by jk

November 30, 2006 at 7:00 pm

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Hmmm, Cinema, Tenancy

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S’gibt nicht viel neues zu erzaehlen im Moment. Bin beschäftigt mit den beiden Research Methods Dokumentationen und den anderen Arbeiten. Ack… die Zeit verfliegt! In 3 Wochen ist das Semester schon vorbei.
Morgen gibt es noch einen weiteren Career Event:

Choosing and funding postgraduate study
Discover what types of courses are available, get advice on how to apply for courses and find out about different sources of funding
Tue 28 Nov, 1pm – PP2, Peoples Palace

Dort werd ich mal reinhören.

Jeden letzten Dienstag im Monat gibt es im Genesis Cinema (das lokale Kino, achtung schreckliche Seite!!) eine Nacht, bei welcher man sich für £1 jeden Film anschauen kann. Ich werde mir warscheinlich die Cultural Learnings von Borat ansehen 🙂 …oder doch den neuen Bond?

Diesen Mittwoch gibt es ein Nachtessen mit ein paar von meinen Klassenkollegen… evtl. gibts dann ein paar Bildern von ihnen 😉 ..

Im Juni laufen unsere Mietverträge hier auf dem Campus aus. Laut Studentenaussagen kann man den Vertrag nicht verlängern! Ein paar ziehen in Betracht nach Central London zu ziehen … hmmm….

Written by jk

November 27, 2006 at 10:05 pm

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Please, can I at least cook something for you?

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Gut, gestern musste ich für meine Research Methods Gruppenarbeit (siehe hier) dieses IT-Device aus Karton, Plastikstücken und Abwaschlümpen (heh) basteln. Ich und Jayshree waren beauftragt das Ding herzustellen. Das ganze fand in Jayshree’s Küche statt, währenddessen eine Chinesin (Dental Materials! Wer hat gewusst, dass man einen Master in Zahnfüllungen machen kann?!) in der Küche ihr Gemüse frittierte….ich hab’s bereits aufgegeben den Friteusen aus dem Weg zu gehen (An schlechten Tagen werde ich zweimal frittiert). Wir konnten relativ schnell das Gerät aus einer kleinen Kartonschachtel herstellen, nach 1h hatten wir ein zufriedenstellendes Resultat. Nach dem ich das Angebot von Schokolade Biscuits, Aepfeln und frittiertem Gemüse verneint habe sagte sie, dass sie sich sehr schlecht fühlen würde, wenn sie mir nicht jetzt etwas gekochtes anbieten könnte. Das konnte ich fast nicht abschlagen und gab auf. Darauf “kochte” Sie dieses mehr-schichtige, indische Fladenbrot und eine Currysuppe. Es war nicht schlecht und ich hab es ganz gegessen.

Nach dem ich zuhause angekommen war und ich am Mails lesen war klopfte es an der Türe und Titi (der Thailänder) hat mir befohlen ich soll in die Küche kommen, er sei gerade am fried egg rice machen. Ich ging in die Küche, wurde das zweite mal frittiert und bekam das zweite mal ein Znacht essen gekocht. Wenigstens war es nicht der fried sausage and bacon rice.

Written by jk

November 23, 2006 at 9:38 pm

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Merrill Lynch etc..

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Der Career Event war nicht besonders aufschlussreich. Es waren einige Firmen vor Ort .. 3M, Accenture, Merrill Lynch, IBM und noch ein paar andere. Alles was sie einem jedoch raten können ist, dass man sich online auf ihrer Seite für einen Job anmeldet. Bei Merrill Lynch ist die Deadline für die Job-Anmeldung für Winter 2007 heute! Ich hab mal meine Angaben gemacht, CV uploaded ..hab’ mir aber nicht viel Mühe gegeben 🙂 …

Das Harte ist, dass der Einsteigerlohn eines Uni-Abgängers hier in London so um die £25’000 (CHF 59’000) pro Jahr beträgt. Das ist nicht sehr viel, zusammen mit den enorm hohen Lebenskosten in London ist es sogar sehr wenig (für Schweizer Verhältnisse) ….

Wer geht für mich in den Coop folgendes einkaufen und sagt mir wieviel es gekostet hat: 375g Special-K Packung, 4 Bananen, 2L Milch und 2 Rollen Haushaltpapier? Wer kommt über CHF 13.- ?! (soviel kostet es im Budgeons hier ..)

Da fällt mir noch folgendes total kontextlos ein: Hier gibt es einige Amerikaner, die ihren Muffin im Village-Shop per Kreditkarte bezahlen (90p’s)..

Written by jk

November 23, 2006 at 9:12 pm

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Career Event

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morgen ist der “IT and Technologies Career Event”. Mal schaun wie schlecht unsere Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen 😉

Written by jk

November 21, 2006 at 10:26 pm

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Chongqing

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Heute habe ich einen Chinesen nach seiner Heimatstadt gefragt (keine sehr kluge Frage übrigens, da man die Stadt sowieso nicht kennt). Seine Antwort war Chongqing. Ich fragte wieviel Einwohner Chongqing denn besitzt, er sagt nach kurzem überlegen 13 Millionen. Ich hab es ihm nicht geglaubt. Als ich auf Wikipedia nachschauen ging sah ich, dass ich seine Aussprache falsch verstanden habe. Chongqing besitzt 31 Millionen Einwohner und ist somit die grösste Stadt der Welt.

Andreas Erni war heute noch kurz auf Besuch. Ich hab ihm den Campus und das British Wetter gezeigt. Um 13:50 ging die Campus Beleuchtung an.

Written by jk

November 20, 2006 at 6:29 pm

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Dijkstra & Lasagne

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Ack ..wir werden förmlich von courseworks überschwemmt. Am 5. Dez. müssen wir eine Einzelarbeit für Research Methods abgeben. Dabei müssen wir ein Experiment entwickeln, welches die Hypothese “old people are slower at texting (SMS) than young people” testet. Das beinhaltet wie wir das ganze Experiment messen würden und wie wir es statistisch auswerten. Natürlich muss das Dokument, welches wir abgeben, dem “APA Style Sheet” entsprechen, welches die Guideline für wissenschaftliche Arbeiten der American Psychological Association ist. Zum Glück ist das QMUL Style Sheet nur 12 Seiten lang und in relativ kleiner Schrift verfasst* ;-).

In der Research Methods Gruppenarbeit müssen wir eine ethnomethodologische Studie durchführen, welches die Technologie-Bedürfnisse der Bevölkerung über 60 Jahre beschreibt. Als Resultat müssen wir einen Prototypen eines IT-devices entwickeln, welcher diese Bevölkerungsgruppe auf die eine oder andere Weise in ihrem Leben unterstützt. Die Idee dir wir umsetzen muss einen gewissen Neuheitsanspruch erfüllen. Diese Arbeit ist am 20. Dezember fällig.

Ueber die Distributed Systems und Advanced Program Design courseworks habe ich schon berichtet.

Die technically not-so-inclined Leser können hier aufhören zu lesen :).

Im XML-Kurs müssen wir einen all-pair-shortest Path Algorithmus in XSLT implementieren. Das Problem bei Dijkstra’s shortest path Algorithmus und ähnlichen Algorithmen ist, dass sie alle iterativ sind. XSLT ist jedoch eine pure Funktionale Programmiersprache, was bedeutet, dass man Variablen-Werte nicht ändern kann :). Somit müssen wir den Algorithmus als rekursive Funktion umschreiben und das ganze im sehr schmerzvollem XML-Syntax in XSLT implementieren. Habe sicher schon 20 Stunden investiert und bin noch nicht ganz fertig .. ich will nicht wissen wie es jenen geht, die nichts von Funktionalen Sprachen verstehen.

Zur Lasagne!! Zum Glück bin ich heute Abend bei den italiänischen Erasmus-Studenten (aus Livorno und Pisa!) eingeladen und es soll Lasagne geben. Es freut mich nicht immer kochen zu müssen ..

*Edit: Clemens hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass der APA Style natürlich nicht 12 Seiten lang ist sondern eher 439 Seiten stark :).

Written by jk

November 18, 2006 at 8:11 pm

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